Europäisches Zentrum der Künste Hellerau

Adresse
Europäisches Zentrum der Künste Hellerau
Karl-Liebknecht-Strasse 56
01109
Dresden
E-Mail: 
keller [ät] hellerau [dot] org
Fax: 
(0351) 26462-23
Telefon: 
(0351) 26462-0
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Seit 01. Januar 2009 unter der künstlerischen Leitung von Dieter Jaenicke. 

Das Europäische Zentrum der Künste Hellerau vereint unter seinem Dach verschiedenste Formen zeitgenössischer Künste. Zeitgenössischer Tanz, zeitgenössische Musik, bildende Kunst, Zeitgenössische Theater-Produktionen, Neue Medien und Literatur stehen im Fokus des Programms. Fester Bestandteil sind die immer im Oktober stattfindende Dresdner Tage der Zeitgenössischen Musik.
Neben der Forsythe Company als prominenteste Künstler in residence bietet das Europäische Zentrum einen Ort des Schaffens für viele renommierte und aufstrebende neue Künstler. Stiftungen, Vereine und Kulturinstitutionen wie der Neue Sächsische Kunstverein, der Werkbund Sachsen, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Sächsische Kultursenat und die Trans-Media-Akademie sind in Hellerau ansässig. National und international beteiligt sich das Europäische Zentrum der Künste an deutschen, europäischen und globalen Netzwerken und Kooperationen und initiiert gemeinsam mit allen wesentlichen Kulturinstitutionen, aber auch mit wissenschaftlichen Instituten und Hochschulen gemeinsame Programme und Projekte. Ziel des Europäischen Zentrums ist es, das wichtigste Zentrum zeitgenössischer Künste in Ostdeutschland zu werden.

Geschichte des Festspielhauses:
Das Festspielhaus Hellerau, 1911 nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Tessenow erbaut, war in seiner Klarheit und funktionalen Struktur richtungsweisend für die Moderne. Der Bauhaus-Stil hat hier seine Wurzeln. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt und Herzstück der Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus Jaques-Dalcroze zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, van de Velde, Kokoschka, Gropius, van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.