Die neue weiße Rose
Künstlerisch "austoben" - für Demokratie und gegen Rechts! Eine eigene Geschichte des Widerstands kreieren - mit Objekten, Fotografien und Straßen-Theater-Aktionen.
Alltags-Rassismus ist in Dresden weit verbreitet. Vielleicht hast auch Du schon dumme rassistische Sprüche gehört, kennst Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe beleidigt werden.
Immer wieder gibt es Übergriffe auf Menschen, weil sie anders aussehen, Anderes denken und nicht ins Weltbild von Neonazis passen. Jährlich findet in unserer Stadt am 13. Februar der größte Nazi-Aufmarsch Europas statt.
"Die neue weiße Rose" wollen mit Euch zusammen aktiv sein. Kreativ, friedlich, klug und frech!
Setzt ein Zeichen gegen Rechts und bringt das Thema ins Stadtgespräch. Sie sind überparteilich, aber parteiisch gegen Fremdenhass, NS-Verherrlichung und rechtsextremes Gedankengut.Wenn Ihr mehr wissen wollt, dann meldet Euch bei info [ät] buerger-courage [dot] de.
Was war die "Weiße Rose"?
Es war der Name einer Widerstandsgruppe in München während der Zeit des Nationalsozialismus. Hinter dem Namen stehen fünf Studenten und ihr Philosophieprofessor. Seit den Sommermonaten 1942 kam die Gruppe regelmäßig als Handlungskreis zusammen. Die Mitglieder der Weißen Rose verfassten, druckten und verteilten insgesamt sechs Flugblätter, in denen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufgerufen wurde. Wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" wurden die Mitglieder der Weißen Rose zum Tode verurteilt:
Sophie Scholl (21 Jahre), Hans Scholl (24 Jahre), Christoph Probst (24 Jahre), Alexander Schmorell (25 Jahre), Willi Graf (25 Jahre), Kurt Huber (49 Jahre) - sie haben es verdient, dass wenigstens ihre Idee weiterleben kann.

