Ein Zeichen für den Frieden und gegen die Nazis
Heute vor 66 Jahren wurde Dresden durch einen Bombenangriff beinahe vollständig zerstört. Darum gedenken viele Dresdner und Leute auf der ganzen Welt den Opfern dieser schrecklichen Nacht. Es gibt aber auch andere, die jedes Jahr aufs Neue versuchen, die Ereignisse dieser Nacht für ihre Zwecke zu missbrauchen.
Nationalsozialisten versuchen den Angriff auf Dresden aus geschichtlichen Ereignissen herauszulösen. Ihr Ziel: Sie wollen die Täterrole Deutschlands im Zweiten Weltkrieg leugnen und stattdessen mit dem Verweis auf die Zerbombung Dresdens durch eine Opferrolle ersetzen. Dass dies vollkommener Schwachsinn ist, begreift jeder, der weiß, was für ein Unglück die Nazis über ganz Europa brachten.
Glücklicherweise hatten die Nazis mit ihrem Vorhaben heute keinen Erfolg, denn die Dresdner haben ein starkes Zeichen gegen sie gesetzt. 17000 Menschen bildeten eine Kette rund um die Innenstadt, welche diese sozusagen vor den Nazis beschützen sollte und sie hatten Erfolg damit.
Den 800-1200 Nazis blieb somit nur der Marsch durch Gewerbegebiete und Plattenbauten. Eine geschichtsträchtige Kulisse blieb ihnen somit versagt.
Das bedeutendste Symbol dieses Tages ist die Frauenkirche. So war sie heute auch Dreh- und Angelpunkt des Gedenkens an die Opfer. An die Außenwand der Kirche wurde eine große Kerze projiziert. Davor leuchten immer noch viele kleine Lichter in stillem Gedenken, aufgestellt von Dresdner Bürgern, die friedlich trauern.
Ich denke den Dresdnern ist heute etwas sehr Wichtiges gelungen: Sie haben ihre Stadt nicht den Nazis überlassen und in Gedenken an und vor allen Dingen Respekt vor den Opfern ein Zeichen für den Frieden gesetzt.

