Länderübergreifendes Abitur geplant - Sachsen ist mit dabei

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Staatsvertrag geplant - Sieben Länder arbeiten am Deutschlandabi.

Einen Staatsvertrag zum Abitur und der mittleren Reife haben heute Bayern, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern vorgeschlagen. Bereits sieben Bundesländer arbeiteten an der Einführung gemeinsamer Aufgabenteile in den Abiturprüfungen, hieß es.

In einem ersten Schritt zum gemeinsamen Abitur arbeiten die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen an der Einführung gemeinsamer Aufgabenteile in den Abiturprüfungen, erklärte der Kultusminister Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch. Eine länderübergreifende Steuerungsgruppe und Expertengruppen für die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch, so Tesch, wurden eingerichtet.

Der Zeitplan sieht vor, dass im Schuljahr 2011/ 2012 die ersten gemeinsamen Musteraufgaben veröffentlicht werden. Im Schuljahr 2012/ 2013 soll dann in jedem Land eine gemeinsame Klausur in der Qualifikationsphase in einem Fach stattfinden. Und ein Jahr später sollen die Abituraufgaben der beteiligten Länder gemeinsame Prüfungsteile enthalten. "Dem können sich die anderen Bundesländern jederzeit anschließen", erklärte Tesch.

"Das politische Ziel ist klar. Wir wollen gemeinsame Prüfungsaufgaben für das Abitur und für den Realschulabschluss. Nur so können wir die Akzeptanz des föderalen Bildungssystems bei den Bürgern stärken, begründete der sächsische Kultusminister, Roland Wöller den Vorstoß.

Übrigens: Ein länderübergreifendes Abitur gibt es bereits. In Berlin und Brandenburg finden gemeinsame Abiturprüfung in vier Fächern statt. Und in diesem Schuljahr fanden erstmalig auch gemeinsame schriftliche Prüfungen am Ende der Jahrgangsstufe 10 statt.
[Quelle: http://bildungsklick.de/a/79432/sieben-laender-arbeiten-am-deutschlandabi/]

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