Vitamine zum Lernen...

Quelle: http://www2.koppigen.ch/hoechstetten/aktuelles/archiv/obst.gif

... brauchen sächsische Schülerinnen und Schüler nicht. Nach einer "Frontal 21"-Umfrage wollen neun Bundesländer nicht am EU-Schulobstprogramm teilnehmen: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

Hier entgeht allen Schülern ein Millionen-Geschenk der EU. Denn die Europäische Kommission stellt Deutschland in diesem Schuljahr gut 20 Millionen Euro zur Verfügung, damit Schüler kostenlos frisches Obst und Gemüse essen können. Im Gegenzug sollen die Bundesländer rund 18 Millionen Euro dazu geben.

Wir haben in Sachsen das anspruchvollste Schulsystem Deutschlands, aber den Schülerinnen und Schülern mit einer vitaminreichen Ernährung entgegenzukommen ist den Ministerien zu teuer. Das ist wirklich traurig zu hören. Ihre Absage an das EU-Schulobstprogramm begründen viele Landwirtschaftsminister mit bürokratischen Problemen. "Wir müssen für jedes Kind einzeln nachweisen, dass es auch das Stück Obst oder Gemüse bekommen hat", meint Frank Kupfer, Landwirtschaftsminister von Sachsen, CDU.

Marianne Demmer, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, hält die geringe Beteiligung in Deutschland "für politisch kurzsichtig, für dumm, für im Prinzip völlig daneben". Dem schließen wir uns völlig parteiisch an!

Quelle: http://bildungsklick.de/a/71746/in-neun-bundeslaendern-kein-eu-schulobst/

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