Kindervorstellung: DAS BUCKLIGE PFERDCHEN
Iwan ist schon ein Einfaltspinsel. Aber immerhin: Er hat ein gutes Herz. Und weil er auch nicht feige ist, gelingt es ihm als einzigem, den himmlischen Schimmel, der die Felder des Vater zerstört, zu fassen. Weil er ihn wieder in die Freiheit entläßt, bekommt er zum Dank zwei feurige Rappen und ein kleines, graues, buckliges Pferdchen geschenkt.
Auf dem Marktplatz, wo er die Rappen verkaufen will, erregt er mit ihnen die Aufmerksamkeit des Zaren, der die Rappen samt Iwan in seinen Dienst nimmt. Iwan wird erster Stallmeister.
Der alte Stallmeister allerdings ist eifersüchtig und weckt im Zaren Mißtrauen und Besitzgier. Der Zar schickt Iwan in lebensgefährliche Abenteuer, die er mit Hilfe des Pferdchens besteht. Am Ende bekommt er sogar die Sonnentochter zur Frau, der Zar rennt durch eigene Dummheit ins Verderben und die Macht des Stallmeisters ist gebrochen.
Ein Märchenklassiker aus dem zaristischen Rußland (Pjotr Jerschow schrieb es 1834), das in der UdSSR zum Bestseller wurde und in der Trickfilmversion zu den beliebtesten Märchenverfilmungen gehört. Wunderschöne Bilder und Charaktere voller Witz und Ironie beweisen, daß es auch in der Sowjetunion eine Tradition des Animationsfilmes gibt, die sich vor Disney nicht zu verstecken braucht.
