Küss den Frosch
Nichts gegen rattenscharfe Gourmetköche ("Ratatouille") oder griesgrämige Ballonfahrer ("Oben") - aber ein Märchen mit Prinz, Prinzessin und einem herzergreifenden Happy End hat doch auch etwas für sich. Das dachten sich die kreativ-innovativen Köpfe von Disney wohl auch und zauberten nun mit "Küss den Frosch" ein in klassischer 2D-Technik realisiertes Abenteuer, das die 75 Jahre alte Zeichentrick-Tradition, die einst mit "Schneewittchen und die sieben Zwerge" begann, wieder aufleben lässt.
Der Film entführt uns in das New Orleans der Jahrhundertwende, wo Jazz und Blues den Menschen im Blut liegt, Raddampfer auf dem Missippi fahren und Voodoo mehr als dunkle Zauberei ist. Der Kellnerin Tiana, die ein eigenes Restaurant eröffnen will, hüpft eines Abends ein kleiner, schleimiger Frosch über den Weg und behauptet doch glatt, der verzauberte Prinz Naveen zu sein. Ein einziger Kuss, und Tiana hätte einen Wunsch frei. Weil sie für ihren Traum beinahe alles tun würde, überwindet die junge Frau ihren Ekel - mit unerwartetem Ergebnis. Nicht der Frosch wird ein Mensch, sondern Tiana zum Frosch. Und plötzlich müssen sich Naveen und Tiana der Attacken von gefräßigen Hunden und Alligatoren sowie der Nachstellungen von Froschjägern erwehren, vor allem aber dafür sorgen, dass sie schnellstmöglich ihre menschliche Gestalt wieder erlangen.
Animation | USA | 2009 | FSK: 0 , empfohlen ab 8 Jahren | 97 min
