Ronja Räubertochter
Wo könnte sich ein Mädchen wie Ronja wohler fühlen als auf einer finsteren Burg, inmitten einer Schar bärbeißiger, rauhbeiniger und fröhlicher Räuber? Und wo sollte es lieber spielen, als am Rand der tiefen Schlucht? Vielleicht noch im Mattis-Wald, dem Wald, der nach Ronjas Vater, dem Räuberhauptmann, benannt ist. Dieser freut sich zwar, daß er eine so mutige Tochter hat, aber oft ist ihm die Unternehmungslust des Mädchens doch nicht ganz geheuer. ".
Bei einem ihrer Abenteuer lernt sie Birk Borkasson kennen, mit dessen Großvater schon ihr Großvater im unversöhnlichen Streit gelegen hatte. Die Freundschaft zwischen den beiden bringt ihre Familien aus dem Häuschen und ausgerechnet Mattis und Ronja zerstreiten sich auf Nimmerwiedersehen. Vielleicht wäre wirklich alles traurig ausgegangen, wenn Ronjas Mutter Lovis nicht gewesen wäre. Wer sonst hätte die zwei Streithähne, zwischen denen die Funken des Zorns sprühen, wieder an einen Tisch bringen sollen?
Ein Film über Abenteuer, über die Selbständigkeit und über den Streit, der fast die Leben zweier Menschen zerstört hätte, die sich sehr liebhaben. Ronja Räubertochter ist einer der schönsten Filme nach Astrid Lindgren, an dem einfach alles beeindruckt - angefangen bei der kleinen Räubertochter bis zu den überwältigenden Naturaufnahmen.
Schweden/Norwegen/1994/Tage Danielsson/124 min/ab 6 Jahren
